500 Jahre Martin Luther und die Reformation, 3. Predigt (05.02.2017) – Prägungen II.: Kirche, Frömmigkeit und Volksreligion (Marien- und Heiligenverehrung, Teufel, Hexen und Dämonen) 

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus.  

Amen.

 

Liebe Gemeinde!

 

Heute werden wir in dieser Predigt ein weites Feld abschreiten. Thema sind die Prägungen Luthers und der Menschen seiner Zeit durch die Kirche und die zugehörige kirchliche Frömmigkeit und durch die Volksreligion, besonders durch Marien- und Heiligenverehrung, durch Teufels-, Hexen- und Dämonenglauben.

 

Kommen wir zuerst zur Kirche und zur kirchlichen Frömmigkeit: Die Kirche war damals allgegenwärtig und umfasste das ganze Leben aller Menschen in allen Städten, Dörfern und Weilern. Selbst wenn der Staat einmal nicht in greifbarer Nähe sein sollte, die Kirche war da. Die Priester waren auf dem Lande wie in der Stadt gegenwärtig, hinzu kamen die Prediger der Predigerorden und vor allem die  unterschiedlichsten Ordensniederlassungen in kleineren wie größeren Städten, schließlich die höheren Kleriker, die Bischöfe und ihre Hofhaltungen in den Zentren der kirchlichen wie weltlichen Macht. Es gab Städte in denen 5 – 10 % der Bevölkerung zum Klerus gehörten.

       

Besonders an den Eckpunkten des Lebens war die Kirche mit ihren Angeboten zur Stelle: Geburt, Eheschließung und Tod werden selbstverständlich mit Taufe, Trauung, Sterbesakrament und Bestattung in den kirchlichen Kontext gestellt. Da man sich der Endlichkeit des Lebens in damaliger Zeit immer bewusst war, ging es dabei immer um eine Vergewisserung des ewigen Heils.

 

Es findet eine Konzentration statt auf das Eine, das nottut: das Erlangen der ewigen Seeligkeit. Die bildliche Darstellung von Totentänzen und Sterbetrostschriften bringen den Druckern die höchsten Gewinne. Die Gläubigen verlangen nach den Sakramenten, besonders nach der Beichte und der Eucharistie; und sie stiften zahlreiche Messen und Altäre. Wallfahrten erleben großen Zulauf. Wer es sich leisten kann, sammelt Reliquien. Der Verkauf von Ablässen ist gut organisiert und bringt ebenfalls hohen Gewinn.  Geistliche Bruderschaften fördern das Beten des Rosenkranzes.

 

Ja, das späte 15. Jahrhundert ist durchaus eine der kirchefrömmsten Zeiten des Mittelalters. Die Sehnsucht nach Heilssicherheit zeigt sich daran, dass die Passion, das Leiden Christi, als Zentrum der Bibel herausgestellt wird. Jesus als der Schmerzenmann – das wird auf Gemälden und Kruzifixen dargestellt. Dieses unbeschreibliche Leiden Jesu, so die Theologie, so die Kirche, hat den Weg zu Gott, zum ewigen Heil, auch für den schlimmsten Sünder frei gemacht. Durch Reue und Buße kann der Christ daran teilhaben – und die Kirche vermittelt es ihm, verkauft es ihm sogar. Wie genau, das werden wir in der 5. Predigt sehen.

 

Trotz der geschilderten totalen kirchlichen Durchorganisation des Lebens der Menschen gab es aber auch heftige Kritik an der Kirche und ihrer Repräsentanten. Geistliches und weltliches war besonders bei den höchsten Würdenträgern, beim Papst, bei den Kardinälen und Bischöfen durcheinander geraten und miteinander vermischt worden. Der Papst war gleichzeitig Herrscher eines Staates, der stetig auf Machtzuwachs aus war. Die Bischöfe waren oft Fürstbischöfe denen Machterhalt oft wichtiger war, als das geistliche Leben ihrer Untertanen. Landauf – landab gab es den Ruf nach einer Reform der Kirche an „Haupt und Gliedern“.

 

Auf Konzilien und Reichstagen wurde das Thema behandelt. Theologen wie Wyclif und Hus brachten ihre Gedanken ein, neue Orden und neue Universitäten sollten eine Reform bewerkstelligen. Aber es klappte zumeist nicht. Die Beharrungskräfte der alten Organisationen, also der Kirche und der politischen Gegebenheiten waren zu stark. Persönliche Interessen der Päpste, der Bischöfe, der Kaiser, Könige und Landesherren zementierten die bestehenden Zustände. Für die Herrschenden war es so ja auch am einträglichsten.

 

Enttäuscht suchten manche Menschen, besonders in den Klöstern und an den Universitäten, einen anderen Ausweg. So wandte man sich in der Renaissance den Ursprüngen zu. Das intensivere Studium der Bibel und der Schriften der Kirchenväter, und zwar in den Originalsprachen, sollte da helfen. Hieran knüpft Luther später dann an. Luther war ja schließlich Professor für Bibelauslegung. Seine Vorlesungen behandelten biblische Bücher. Und gerade der Kirchenvater Augustin (354-430) wurde ihm neben dem Apostel Paulus zum Vorbild.

 

Speziell für Luther wurde ihm aber noch eine besondere Frömmigkeitsbewegung Vorbild, die Mystik. Mystik meint eine unmittelbare Erfahrung der göttlichen Wirklichkeit, die das gewöhnliche Bewusstsein und die rationale Erkenntnis übersteigt. Der Mystik geht es um eine innerliche Vereinigung des Menschen mit dem Göttlichen.

 

Für Luther war es besonders Johannes Tauler (um 1300-1361), der ihn ab 1508 und dann gerade in den Jahren 1515-1518, der Zeit seiner eigenen inneren Reformation, beeindruckte. Luther bekam zuerst einen Band mit Predigten Taulers in die Hand. Seine erste eigene Publikation war dann die Herausgabe eines Buches, das er Tauler zuschrieb, die „Theologia Deutsch“, wie er sie nannte, im Jahre 1516. In einem Brief an seinen Freund Georg Spalatin (1484-1545) am 14. Dezember 1516 schreibt Luther:

 

„Doch füge ich auch meinen Rat hinzu: wenn es Dich ergötzt, reine, gründliche, eine der alten ganz gleiche Theologie zu lesen, die in deutscher Sprache geschrieben ist, so kannst Du Dir die Predigten Johann Taulers vom Predigerorden verschaffen. Die gewissermaßen ganz kurze Zusammenfassung davon schicke ich Dir anbei mit. Denn ich habe weder in lateinischer noch in unserer Sprache eine Theologie gesehen, die heilsamer und mit dem Evangelium mehr übereinstimmend wäre. Koste es daher und siehe, wie freundlich der Herr ist, nachdem Du zuvor gekostet und gesehen hast, wie bitter alles ist, was wir selbst auch immer sind. Gehab Dich wohl und bete für mich.“ [Luther Deutsch, Bd. 10, S. 21]

 

Luther lernte durch die Mystik auf ein direktes Gottesverhältnis des Glaubenden zu vertrauen. Von Tauler lernte er auf die innere Reue und Buße, also Umkehr statt auf äußere Wiedergutmachung zu setzen. Demut und Gnade wurden ihm zu wichtigen Begriffen. Er suchte nach einer Vereinigung von Christ und Christus. Der weite Abstand des Sünders von Gott wurde für Luther darin aufgehoben, und nicht durch die Vermittlung der Kirche. Das waren wirklich neue evangelische, dem Evangelium gemäße, Gedanken.

 

Liebe Gemeinde!

Wir wenden uns nun dem zweiten Schwerpunkt dieser Predigt zu, der Volksreligion, insbesondere der Marien- und Heiligenverehrung und dem Teufels-, Hexen- und Dämonenglauben.

Maria gebührte in der katholischen Kirche, auch heute noch, eine besondere, geistige Verehrung. Dazu könne Sie auch meine Predigt über Maria nachlesen. Wie aber war das zur Zeit Luthers und bei ihm selber?

 

Maria ist damals allgegenwärtig. Marienfrömmigkeit äußerte sich besonders in Marienbildern und Marienstatuen. Manch ein Weihnachts-, Ostern- oder Pfingstbild der damaligen Zeit ist eher ein Marien- als ein Christusbild. Marienkirchen, Marienfeste und Marienwallfahrtsorte, Marienlieder, Mariendichtungen und Mariengebet runden das Bild ab. Bereits von Papst Martin I. (649-655) aus dem 7. Jahrhundert ist der Satz überliefert: „Wer nicht Maria verehrt und anbetet, der sei im Bann!“

 

Maria rückte immer mehr in den Mittelpunkt der Volksfrömmigkeit und verdrängte regelrecht Gott und Christus. Sie wurde zur Mittlerin, da Gott und Christus als zu weit entfernt angesehen wurden. Die Theologie lehrte einen zornige Gott, und einen richtenden und strafenden Christus – die waren unnahbar, eben im Jenseits – also brauchte man im Diesseits die Mittlerin Maria; und wenn die nicht da war, tat´s zum Beispiel deren Mutter, die unbiblische Anna, auch.

 

Maria wird zur Schützerin schlechthin. Noch heute singt die katholische Christenheit folgendes Marienlied (Gotteslob 534, T u M 1640)aus dem 17. Jahrhundert:

 

Maria, breit den Mantel aus,       

mach Schirm und Schild für uns daraus;

lass uns darunter sicher stehn,

bis alle Stürm vorüber gehn.

Patronin voller Güte,

uns allezeit behüte.


Dein Mantel ist sehr weit und breit,

er deckt die ganze Christenheit,

er deckt die weite, breite Welt,

ist aller Zuflucht und Gezelt.

Patronin voller Güte, uns allezeit behüte!


Maria, hilf der Christenheit,

zeig deine Hilf uns allezeit;

mit deiner Gnade bei uns bleib,

bewahre uns an Seel und Leib!

Patronin voller Güte, uns allezeit behüte!


O Mutter der Barmherzigkeit,

den Mantel über uns ausbreit;

uns all darunter wohl bewahr,

zu jeder Zeit in aller Gefahr.

Patronin voller Güte, uns allezeit behüte.

 

Maria wird in diesem Lied mit Worten gehuldigt, wie Gnade und Barmherzigkeit, die eigentlich nur Gott zustehen.

Martin Luther in seinen jungen Jahren, hätte dieses Lied, wenn er es gekannt hätte, sicherlich mitgesungen. Bei einer lebensgefährlichen Verletzung in der Studentenzeit rief er selbstverständlich Maria um Hilfe an und bekannte später bei einer seiner Tischreden: „Da wäre ich auf Maria dahingestorben.“ Doch wenn einem Maria nicht in den Sinn kommt, dann tut´s eben auch Anna: „Hilf du, heilige Anna, ich will Mönch werden!“ einige Monate später.

Auch Luther lebte in der Anschauung eines zornigen Gottes, eines richtenden und strafenden Christus. Maria war auch für ihn die Fürsprecherin im Jüngsten Gericht. Sie überbrückt den qualitativ großen Abstand zwischen den sündigen Menschen hier und dem heiligen Gott im Himmel. Die Verdienste Marias, so die damalige katholische Theologie, retten den Sünder.

 

Von diesen Anschauungen rückt Luther später immer mehr ab, ja verwirft sie schließlich total. Je mehr ihm der Gnädige Gott und der liebende Christus ans Herz wachsen, umso mehr verwirft er alle Marienverehrung. Wer als gerechtfertigter Sünder allein durch Christus, allein aus Gnaden, allein durch den Glauben lebt, braucht keine Marienverehrung mehr, sondern erkennt, das solche im Gegenteil von Gott wegführt. Luther fand zu einem neuen Gottes- und Christusverständnis, das keine Angst mehr beinhaltete, und brauchte keine Mittlerin mehr.

 

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass evangelische Frömmigkeit und Theologie vor einer Sache Angst hat,

nämlich das Gott und Christus in ihrer Ehre geschmälert werden könnten. Kein Mensch, so evangelische Auffassung, kann an der Erlösung der Menschen mitwirken. Allein von Gott geht das Heil aus, allein Christus ist der Erlöser. Keine Kirche, kein Papst, kein Mensch, kein Heiliger und eben auch nicht Maria haben Anteil am Werk der Erlösung. Heil und Gnade kommen allein von Gott und allein Christus ist der Vermittler.

Und genau so verhält es sich bei der Heiligenverehrung. Heiligenverehrung ist zur Zeit Luthers weit verbreitet. Die Verehrung der Heiligen ist zwar keine kirchlich verordnete Pflicht, aber überall üblich. Ich will ihnen nur einmal die sogenannten 14 Nothelfer und ihre Aufgaben vorstellen:

1) ACHATIUS - Helfer bei Todesangst,

2) ÄGIDIUS - Helfer bei der Beichte und der stillenden Mütter,

3) BARBARA - Patronin der Sterbenden, Helferin gegen Blitz- und Feuersgefahr, Schutzpatronin der Bergleute, Artilleristen und Feuerwerker, Gießer, Architekten, Geologen,

4) BLASIUS - Helfer bei Halsleiden, Geschwüren, Pest, für eine gute Beichte, Beschützer des Viehs, und Patron zahlreicher Handwerksberufe,

5) CHRISTOPHORUS - Helfer gegen unvorbereiteten Tod, Rettung aus jeglicher Gefahr, Schutzheiliger der Reisenden, gegen Epilepsie, Unwetter, Hungersnot, Gewitter und Hagelstürme, Pest, Zahnschmerzen, schlechter Träume. Schutzpatron der Bogenschützen, Autofahrer, Seefahrer, Flößer, LKW-, Bus- und Taxifahrer, Buchbinder, Bleicher, Pförtner und der Obst- und Gemüsehändler,

6) CYRIACUS - Helfer in der Todesstunde und gegen Anfechtungen,

7) DINOYSIUS - Helfer bei Kopfschmerzen, Tollwut, Gewissensunruhe und Seelenleiden,

8) ERASMUS - Helfer bei Leibschmerzen, Krämpfen, Koliken, Unterleibsbeschwerden und bei Magenkrankheiten,

9) EUSTACHIUS - Helfer bei schwierigen Lebenslagen und bei Trauerfällen,

10) GEORG - Helfer bei Kriegsgefahren, Fieber, Pest und anderem, gegen Versuchung und für gutes Wetter,

11) KATHARINA von ALEXANDRIEN - Beschützerin der Mädchen, Jungfrauen und Ehefrauen, auch Helferin bei Leiden der Zunge und Sprachschwierigkeiten, und Patronin der Gelehrten, sowie auch zahlreicher Handwerksberufe,

12) MARGARETHA von ANTIOCHIEN - Patronin der Gebärenden und bei allen Wunden,

13) PANTALEON - Patron der Ärzte und Hebammen,

14) VITUS - Helfer bei Geisteskrankheiten.

 

Jeder evangelische Christ mag sich hierzu nun seine eigenen Gedanken machen. Und diese Auflistung beinhaltet ja nur einen kleinen Teil aller Seeligen und Heiligen der katholischen Kirche. Inzwischen sind das nicht nur 14, sondern hunderte.

 

Die Antwort der Reformatoren auf die Frage nach der Heiligenverehrung lesen wir im „Augsburger Bekenntnis“ (Confessio Augustana) von 1530, wir finden es hinten in unserem Gesangbuch (im EG S. 1375):

„ARTIKEL 21: VOM DIENST DER HEILIGEN

Von der Heiligenverehrung lehren unsere Theologen, daß man der Heiligen gedenken soll, damit wir unseren Glauben stärken, wenn wir sehen, wie ihnen Gnade widerfahren und auch wie ihnen durch den Glauben geholfen worden ist; außerdem soll man sich an ihren guten Werken ein Beispiel nehmen … . Aus der Hl. Schrift kann man aber nicht beweisen, daß man die Heiligen anrufen oder Hilfe bei ihnen suchen soll. "Denn es ist nur ein einziger Versöhner und Mittler gesetzt zwischen Gott und den Menschen, Jesus Christus" (1.Tim 2,5). Er ist der einzige Heiland, der einzige Hohepriester, … und Fürsprecher vor Gott (Röm 8,34). Und er allein hat zugesagt, daß er unser Gebet erhören will. Nach der Hl. Schrift ist das auch der höchste Gottesdienst, daß man diesen Jesus Christus in allen Nöten und Anliegen von Herzen sucht und anruft: "Wenn jemand sündigt, haben wir einen Fürsprecher bei Gott, der gerecht ist, Jesus" (1. Joh 2,1).“

 

Liebe Gemeinde!

 

Kommen wir zum Abschluss kurz zum Teufels-, Hexen- und Dämonenglauben. Ja, die Welt Luthers war eine abergläubische Welt! Ja, auch Martin Luther hielt am Aberglauben fest. Der Teufel, der Satan, die Hexen und Zauberer und auch die Dämonen waren für ihn und seine Mitmenschen reale Größen.

 

Luther und die Menschen seiner Zeit beriefen sich dabei auf die Bibel. Da auch die Bibel von Zauberern, Magiern und Hexen spricht und selbstverständlich auch vom Satan, gibt es für Luther und seine Zeitgenossen keinen Grund, an ihnen zu zweifeln.

Alle diese Inhalte entstammen einer vor-aufklärerischen Zeit. Heute gibt es Esoterik, die Hexen kommen wieder, Okkultismus und Satanismus haben im 20. Jahrhundert eine Auferstehung erlebt. Und auch in unserem Gesangbuch kommt der Teufel über 40mal vor. Wie also mit diesen Dingen umgehen?

Luther war eines allerdings klar: Christus hat die Macht des Teufels, der Zauberer und Hexen gebrochen. Wenn wir uns an Christus halten, können alle dies Mächte und Gewalten und nichts anhaben. Sie versuchen zwar immer wieder an uns heranzukommen, aber sie können uns nichts. Habe ich Gott, habe ich Christus auf meiner Seite, bin ich gerettet.

Dazu möchte ich zum Schluss nur ein Lied unseres Gesangbuches zitieren, ein Lied Martin Luthers, das genau das predigt:

 

„1. Ein feste Burg ist unser Gott,

ein gute Wehr und Waffen.

Er hilft uns frei aus aller Not,

die uns jetzt hat betroffen.

Der alt böse Feind

mit Ernst er’s jetzt meint;

groß Macht und viel List

sein grausam Rüstung ist,

auf Erd ist nicht seinsgleichen.

 

2. Mit unsrer Macht ist nichts getan,

wir sind gar bald verloren;

es streit’ für uns der rechte Mann,

den Gott hat selbst erkoren.

Fragst du, wer der ist?

Er heißt Jesus Christ,

der Herr Zebaoth,

und ist kein andrer Gott,

das Feld muss er behalten.

 

3. Und wenn die Welt voll Teufel wär

und wollt uns gar verschlingen,

so fürchten wir uns nicht so sehr,

es soll uns doch gelingen.

Der Fürst dieser Welt,

wie sau’r er sich stellt,

tut er uns doch nicht;

das macht, er ist gericht’:

ein Wörtlein kann ihn fällen.“

 

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft und die Gemeinschaft des heiligen Geistes, bewahre unserer Herzen und Sinne in Jesus Christus.               Amen.

 

Die nächste Predigt ist zu hören am 05. März 2017. Sie wird unter der Überschrift „Vom Mönch zum Reformator“ stehen. Man könnte auch fragen: „Wann wurde Luther eigentlich evangelisch?“