Predigt Sonntag vom Guten Hirten 18.04.2021

So wurde am 18. April 2021, Sonntag vom Guten Hirten, in Neuenkirchen gepredigt; Predigttext: Hesekiel 34,1-31

Prediger: Pfarrer Dietrich Wulf

 

Tagesgebet

Lasset uns beten:

Gott, Du bist der, der Du für uns sein wirst: Stabträger, Tischdecker, Königssalber, Feindevertreiber, Hausbesitzer. Tausendfach sind Deine Namen, aber immer bist Du für uns da.

Wir stehen vor Dir als die, die wir sind: Schutzsuchend, hungrig, gebeugt, gejagt, unbehaust. Wir bitten Dich, nimm uns an und nimm uns auf wie ein guter Hirte seine Herde.

Jetzt in der Zeit und in Ewigkeit.             G: Amen.

 

Predigt

Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserem Vater und dem Herrn Jesus Christus.        Amen.

 

Liebe Gemeinde!

All die Bibel-Texte, die zum Sonntag vom „Guten Hirten“ gehören, erklären sich irgendwie selbst. Auch wenn wir selber keine Schäferei betreiben, verstehen wir die meisten der verwendeten Sprach-Bilder und Begriffe. Der Psalm 23 gehört sowieso zur „Eisernen Ration“ vieler evangelischer Christen und auch das Evangelium „Vom Guten Hirten“ bei Johannes kennen wir gut. Aber den heutigen Predigttext aus dem Alten Testament, aus dem Buch des Propheten Hesekiel, kennen wir dann doch nicht so gut; einige Sätze vielleicht. Um uns den Einstieg leichter zu machen, lese ich das ganze Kapitel 34 aus dem Prophetenbuch nun in der neuen Übersetzung aus der Basis-Bibel vor. Es gliedert sich dabei in drei Teile:

 

1. Teil - Hesekiel 34,1-10: Die schlechten Hirten

 

1 Das Wort des Herrn kam zu mir:

 

2 Du Mensch, Hesekiel,

rede als Prophet zu den Hirten von Israel.

Ja, rede als Prophet und sag zu ihnen, den Hirten:

So spricht Gott, der Herr! Ihr Hirten von Israel, ihr weidet euch ja selbst. Weiden Hirten sonst nicht die Schafe?

3 Ihr aber esst das Fett und macht euch Kleider aus der Wolle. Doch ihr weidet die Schafe nicht!

4 Die Schwachen habt ihr nicht gestärkt und die Kranken nicht geheilt. Verletzte habt ihr nicht verbunden und verirrte Schafe nicht eingefangen. Schafe, die sich verlaufen haben, habt ihr nicht gesucht. Mit Stärke und Gewalt wolltet ihr sie beherrschen.

5 Sie haben sich zerstreut, weil kein Hirte da war,

und wurden zum Fraß für alle Raubtiere.

Ja, so haben sie sich zerstreut.

6 Meine Schafe verirrten sich in den Bergen und zwischen den hohen Hügeln. Über das ganze Land sind meine Schafe verstreut. Doch niemand fragt nach ihnen und niemand sucht sie.

7 Darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:

8 Bei meinem Leben!

– Ausspruch von Gott, dem Herrn –

Meine Schafe sind zu Beute geworden und meine Herde zum Fraß für die Raubtiere. Es war ja kein Hirte da! Meine Hirten kümmerten sich nicht um meine Schafe, sondern weideten sich lieber selbst. Nein, meine Schafe weideten sie nicht.

9 Darum, ihr Hirten, hört das Wort des Herrn:

10 So spricht Gott, der Herr! Ich gehe gegen die Hirten vor und fordere meine Schafe von ihnen zurück. Ich sorge dafür, dass sie nie wieder Schafe weiden. Auch sich selbst werden die Hirten nicht mehr weiden. Ich befreie meine Schafe aus ihrem Rachen. Sie werden ihnen nicht mehr als Nahrung dienen.

 

2. Teil - Hesekiel 34,11-22: Gott sorgt selbst für seine Schafe

 

11 Ja, so spricht Gott, der Herr:

 

Seht her, ich werde meine Schafe suchen und mich selbst um sie kümmern.

12 Ich mache es genauso wie ein guter Hirte, wenn seine Schafe sich eines Tages zerstreuen. Ja, so werde ich mich um meine Schafe kümmern. Ich rette sie von allen Orten, an die sie zerstreut waren

– an dem Tag, der voll finsterer Wolken sein wird.

13 Ich führe sie weg von den Völkern und sammle sie aus den Ländern. Ich bringe sie zurück in ihr eigenes Land. Ich werde sie auf den Bergen und Tälern Israels weiden, an allen Weideplätzen des Landes.

14 Ihr Weideland wird auf den hohen Bergen Israels liegen. Ja, ich lasse sie dort auf gutem Weideland lagern. Auf den Bergen Israels finden sie eine grüne Weide.

15 Ich weide meine Schafe und ich lasse sie lagern.

– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn.

16 Verirrte suche ich und Verstreute sammle ich wieder ein. Verletzte verbinde ich und Kranke mache ich stark. Fette und Starke aber vernichte ich. Ich weide sie nach Recht und Gesetz.

17 So spricht Gott, der Herr zu euch, meine Herde: Ich ziehe euch zur Verantwortung, jedes einzelne Schaf. Ich wende mich gegen die Widder und Ziegenböcke.

18 Ist euch Tieren die Weide zu klein, auf der ihr grast? Den Rest eurer Weide zertrampelt ihr mit den Hufen. Ihr trinkt klares Wasser. Das übrige Wasser macht ihr mit euren Hufen trüb.

19 Meine Herde muss an der Stelle grasen, die ihr mit den Hufen zertrampelt habt. Sie muss das Wasser trinken, das ihr mit euren Hufen trüb gemacht habt.

20 Darum spricht Gott, der Herr, zu euch:

Ich urteile über die fetten und die mageren Schafe.

21 Ihr stoßt die schwachen mit eurer Schulter zur Seite und durchbohrt sie mit euren Hörnern.

Weil ihr sie auf diese Weise weit verstreut habt,

22 werde ich meine Herde retten. Sie wird keine Beute mehr sein. Ich ziehe die Schafe zur Verantwortung.

 

3. Teil - Hesekiel 34,23-31: Gottes Zusage an die Israeliten

 

23 Weiter sagte Gott:

 

Ich werde einen Hirten für die Israeliten bestimmen, der sie hüten wird: - meinen Knecht David.

Ja, er wird sie hüten und ein Hirte für sie sein.

24 Ich, der Herr, werde ihr Gott sein, und mein Knecht David wird ihr Herrscher sein.

Das habe ich, der Herr, gesagt.

25 Ich schließe mit ihnen einen Bund des Friedens. Ich töte alle wilden Tiere im Lande. Meine Schafe werden in den Wäldern schlafen

und in der Wüste in Ruhe und Frieden leben.

26 Ich segne sie und das, was um meinen Hügel herum ist. Ich lasse zur richtigen Zeit Regen fallen und der Regen wird Segen bringen.

27 Ich schenke ihnen die Bäume auf dem Feld und deren Früchte. Das Land schenkt ihnen seinen Ertrag. Sie werden in ihrem Land in Ruhe und Frieden leben. Ich werde ihr Joch zerbrechen. Dann werden sie erkennen, dass ich der Herr bin. Ich werde sie befreien aus der Gewalt derer, die sie unterdrückt haben.

28 Sie werden keine Beute mehr für fremde Völker sein. Die Tiere des Landes werden sie nicht mehr fressen. Sie werden in Ruhe und Frieden leben, niemand wird sie mehr erschrecken.

29 Ich lege einen Garten an, um sie berühmt zu machen. Niemand im Land wird mehr dem Hunger zum Opfer fallen. Sie müssen es nicht mehr ertragen, dass andere Völker sie verschmähen.

30 Sie werden erkennen, dass ich, ihr Herr und Gott, bei ihnen bin! Und dass sie, das Haus Israel, mein Volk sind.

– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn.

 

31 Ihr seid meine Herde! Ihr Menschen, ihr seid die Herde auf meiner Weide, und ich bin euer Gott!

 

– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn.

 

„Ein einziges Chaos ist das. Das darf doch wohl nicht wahr sein. Die ganze Herde ist zerstreut! Blindlings irren meine Schafe umher. Da ist eins und dahinten auch. Und da – ganz weit weg ... Bis ich die alle wieder versammelt habe. Und manche sind sogar verletzt. Da, da hinkt doch eins - ganz schlimm. Und das da, das ist ganz klein und mickrig, viel zu schwach. Bei Wind und Wetter sind die Schafe draußen. Das gibt es ja nicht. Sie haben keinen Schutz bei Stürmen, bei Hagel und Gewitter. Zustände sind das! Was sind denn das für Hirten, die ihre Herde nicht zusammenhalten können? Taugenichts und Tunichtgut!  

Sie weiden sich selbst. Stopfen das Fleisch in sich hinein, werden dick und rund. Legen die Füße hoch in ihrer Faulheit. Nehmen die Wolle und machen sich warme Pullover für ihre dicken Wänste. Sie denken nur an sich selbst, aber die Herde weiden SIE nicht! So geht das nicht. Jetzt reicht es. Das sind doch keine Hirten. So eine Schande für die Zunft! Jetzt nehme ich die Sache selbst in die Hand. Ich nehme ihnen die Tiere weg und kümmere mich um die Herde. Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten; ich will sie weiden, wie es recht ist.“ (vgl. Hes 34,16)

 

Ja, da ist wirklich Chaos in der Schafherde! Die Tiere sind zerstreut, manche sind verletzt, einige haben sich verirrt und andere sind schwach, klein und mickrig – vernachlässigt eben. Dass eine Herde so läuft, wie wir es aus idyllischen Hirtenbildern kennen, alle zusammen, munter und wohlgenährt, scheint nicht der Normalzustand zu sein. Eine gepflegte Herde zu haben ist harte Arbeit. Der Normalzustand, wenn man eine Herde sich selbst überlässt, bedeutet Chaos. Deswegen muss ein Schäfer oder eine Schäferin ganz besondere Qualifikationen haben.

Auf einer Schweizer Homepage steht als Voraussetzung für diesen Beruf Folgendes: „Hauptsache ist die Freude und die Neugier am Umgang mit den Tieren, sowohl mit den Hunden wie auch mit den Schafen. Dazu kommt Verantwortungsbewusstsein, allgemeine Naturverbundenheit, ein wenig Abenteuerlust, Freiheitsliebe und keine Angst vor einsamen Nebeltagen.“

Mit anderen Worten: man muss ganz da sein mit offenen Augen, ganzem Herzen und tatkräftigen Händen. Im Leben eines Hirten oder einer Hirtin gibt es keine Zeiten, in denen man sagen kann: Jetzt nicht, ich bin müde, heute habe ich mal keine Lust, das Wetter ist mir zu schlecht. Eigentlich gibt es nur einen Grund, warum sich jemand dafür entscheidet, Hirte oder Hirtin zu werden: Weil man Schafe und das Leben in der Natur liebt – und auch die Hunde. Es kann keine andere Antwort geben als Liebe und Leidenschaft. Man ergreift diesen Beruf, weil man sich nichts anderes und nichts Schöneres vorstellen kann, als ein Leben als Schäfer oder Schäferin.

Wenn ich mir vor Augen halte, wie viel Liebe es für diesen Beruf des Hirten/der Hirtin braucht, wie viel Geduld und Kraft, wundert es mich nicht, dass der Prophet Hesekiel genau dieses Hirtenbild gewählt hat, um von Gott zu sprechen. Von einem Gott, der nicht müde wird. Der sich an die Menschen bindet und seine Schöpfung zusammenhält. Von Gott, dessen Liebe nicht nur das Große und Starke umfängt, sondern auch das Kleine achtet und schätzt.

Der aber auch zornig wird und eingreift, wenn das, was er liebevoll geordnet und ins Leben gerufen hat, einfach verwahrlost. Oder schlecht behandelt wird. „Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten.“ Das ist eine der schönsten und umfassendsten Zusagen, die das Alte Testament uns schenkt. Verlorenes suchen, Verirrtes zurückbringen, Verwundetes verbinden, Schwaches stärken, Starkes behüten. Das klingt auf der einen Seite voller Leben, Stärke und Kraft. Ich stelle mir einen Gott vor, der ständig in Bewegung ist. Immer wachsam, mit Adleraugen. Immer tatkräftig, voller Energie.

Auf der anderen Seite ist da eine große Geborgenheit. Ich habe einen Gott vor Augen, der ganz und gar in sich ruht, der eins ist mit sich und seinem Tun. Zugleich aber auch ganz bei seinen Geschöpfen ist. Ich sehe große, starke Hände, die aber behutsam festhalten können. Und einen liebevollen Blick, der die Herde ansieht. Diese Bilder antworten auf die tiefe Sehnsucht nach heil-sein und ganz-sein, die wir in uns tragen. Auf die Sehnsucht, das Leben möge gehalten und behütet sein. Geborgen in Gottes Händen.

            „Ich will Verlorenes suchen und Verirrtes zurückbringen.“ Etwas zu verlieren, das kennen wir. Es fängt bei kleinen Dingen an: Schlüssel, Knöpfe. Und kann groß werden bis dahin, dass der Verlust ein Leben bestimmen kann: Wenn man einen Menschen verliert, den man liebt. Oder auch sich selbst. Dann kann es sich anfühlen, als wäre das Leben nicht mehr vollständig, nicht mehr ganz. Als wäre das, was weg ist, viel größer als das, was noch da ist. Dieser unsagbaren Leere, die voll mit Schmerz und Traurigkeit sein kann, begegnet Gott mit seiner Zusage: Ich bin da. Ich begleite euch. Ich suche das, was du verloren hast. Ich lasse nicht zu, dass irgendetwas oder irgendjemand verloren bleibt. Ich nehme alles zu mir. Nehme alle bei mir auf.  

Meine Herde, sagt Gott als Hirte, besteht aus euch, die ihr hier in eurer Welt seid. Und aus denen, die schon ganz bei mir sind, in meiner Welt. Ihr seid eine Herde. Ich halte euch zusammen, niemand und nichts geht verloren. Diese Zusage gibt uns Vertrauen. Wir bleiben mit den Menschen verbunden, die nicht mehr bei uns sind und die wir noch immer lieben. Gottes Liebe hält uns zusammen, auf welcher Seite wir auch sind. Hier oder dort. Sie ist das Band, das uns miteinander verknüpft. Auch über den Tod hinaus.  

„Ich will Verwundetes verbinden und das Schwache stärken.“ Dieses Wort streichelt eine verletze Seele. Wenn Gott sagt, er will verbinden, was verwundet ist, dann können wir davon ausgehen, dass es nicht einfach um einen Verband geht. Nicht um ein Pflaster, das mal eben aufgeklebt wird und schnelle Heilung verspricht. Unser Gott, der uns heilt, hat die Wunden vor Augen, die tief sind. Die nicht einfach durch eine Tablette oder eine Salbe behandelt werden können. Er sieht auch die Wunden, an die man nicht gut herankommt. Deren Schmerz sich den üblichen Therapien entzieht. Wunden, wie sie auch die Pandemie in den letzten Monaten hinterlassen hat.

Hesekiel spricht von einem Gott, der ganz nah an unserer Seele ist und über sie wacht. Sie in seine Hände nimmt und durch seinen heilenden Lebensatem eine Lebendigkeit freisetzt, die über den Schmerz hinausgeht. In dieser Vorstellung liegt viel Tröstliches. Gott verbindet die Wunden unserer Seele. Er heilt sie, sanft und zart.

            Aber nicht nur das, was verwundet und schwach ist, hat Gott im Blick: 

„Ich will das, was stark ist, behüten.“ Das vergessen wir häufig. Den Gedanken, dass auch das Starke behütet werden muss, damit es stark bleibt – auch die Schäferhunde. Wie oft denken Menschen in starken Zeiten nicht an Gott, weil ja alles gut läuft: Das Leben, Familie und Freunde, der Beruf. Dann denken wir vielleicht: Lebendigkeit und Stärke seien das Normale und alles andere nur eine Störung. Schwachheit und Krankheit seien Ausnahmen, die möglichst schnell wieder in den Normalzustand geführt werden sollten. Aber das stimmt nicht.  

Wer einmal erfahren hat, wie schnell Leben zerbrechen kann, weiß, dass Stärke und Lebenskraft nie selbstverständlich sind. Diese letzte Zusage: „Ich will das Starke behüten“, erinnert daran, dass unser Leben behütet werden muss. Weil es uns von Gott geschenkt wurde. Wir verdienen es nicht, wir können es nicht herstellen und nicht aus eigener Kraft garantieren. Wir können nur einfach empfangen, danken und darum bitten, es möge von dem beschützt werden, der es uns gegeben hat.  

„Ich will das Verlorene wieder suchen und das Verirrte zurückbringen und das Verwundete verbinden und das Schwache stärken und, was fett und stark ist, behüten.“ Eine umfassende Zusage ist das, die uns der Prophet mit auf unseren Weg gibt. Eine Lebenszusage, die alles umfängt: Schwaches und Starkes, Wunden und Heilung, Tod und Leben. Und mittendrin Gott als Hirte: mit Stecken und Stab. Mit Freude an der Schöpfung und ohne Angst vor einsamen, nebligen Tagen. Mit Zorn, wenn die Herde bedroht wird – und mit Güte, wenn Gott sie zusammenholt. Gott sieht uns; jedes einzelne Schaf. Er sieht uns an mit liebevollem Blick und spricht: „Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein.“

 

Und der Friede Gottes, welcher höher ist als alle Vernunft und die Gemeinschaft des heiligen Geistes, bewahre unsere Herzen und Sinne in Jesus Christus.                                                   Amen.

 

Einen Nachtrag hätte ich noch:

Über die Hirten und Schafe und auch über die Hirtenhunde in der Politik und in der Gesellschaft und in der Kirche und in der Gemeinde können Sie ja mal zu Hause nachdenken.

Aber bedenken SIE dabei immer:

„Ja, ihr sollt meine Herde sein, die Herde meiner Weide, und ich will euer Gott sein.

– So lautet der Ausspruch von Gott, dem Herrn.“

 

Fürbittengebet

Lasset uns beten:

Gott, Du bist bei uns.

Du bist Hoffnung und Zukunft, Trost und Leben.

Wir bitten für die, die Mangel haben und ihn fühlen.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Wir bitten für die, die hungern und dürsten.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Wir bitten für die, die rastlos sind in ihren Seelen und umherirren ohne Ziel.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Wir bitten für die, um die es dunkel ist.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Wir bitten für die, die verfolgt und vertrieben werden.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Wir bitten für die,

die gebeugt und innerlich verwüstet sind.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Wir bitten für die,

die nichts Gutes mehr vom Leben erwarten.

Sei Du ihnen ein guter Hirte.

Gott, Du bist bei uns. Du bist Hoffnung und Zukunft, Trost und Leben.

Sei Du uns ein guter Hirte – jetzt und in Ewigkeit.         Amen.