Mitteilungen

Geistlich leben – von Tag zu Tag – von Woche zu Woche

Lese- und Gebetshilfen zur persönlichen Frömmigkeit und Spiritualität

(EG = Evangelisches Gesangbuch)


Name des Sonntages: Erster Sonntag im Advent

Datum: 29. November 2020 Liturgische Farbe: violett


Hinweise zum Gottesdienst an diesem Sonntag

Wochenspruch: Sacharja 9,9b

Wochenpsalm bzw. Tagespsalm: Psalm 24,1-10

Wochenlied/-er: EG 4 + 11

Evangelium: Matthäus 21,1-11

Halleluja-Vers: Psalm 50,2-3a

vorgeschlagener Predigttext: Sacharja 9,9-10

Gebete zu Gottesdienst, Beichte, Segen: EG 802-827, 844-859, 992-1003

Gebete für den Sonntag: EG 915-918

weitere Lieder: EG 1 + 9

 

Bibel - Lesungen und Gebete für die Wochentage

Montag, 30. November 2020: Römer 13,8-12 EG 919-921

Dienstag, 01. Dezember 2020: Hebräer 10,19-25 EG 922-924

Mittwoch, 02. Dezember 2020: Jeremia 23,5-8 EG 925-927

Donnerstag, 03. Dezember 2020: Offenbarung 3,14-22 EG 928-931

Freitag, 04. Dezember 2020: Psalm 24,1-10 EG 932-934

Samstag, 05. Dezember 2020: Offenbarung 5,1-14 EG 935-939

 


Kurz - An(ge)dacht

Ewigkeitssonntag oder Totensonntag – was denn nun? Beides! Am Totensonntag blicken wir zurück und erinnern uns an die Verstorben des nun vergangenen Kirchenjahres. Am gleichzeitigen Ewigkeitssonntag schauen wir nach vorne und blicken auf das Ewige Leben bei Gott, in seinem Reich, in dem wir ja auch unsere Verstorbenen gut aufgehoben wissen. Denn wir Leben nun einmal aus der Vergangenheit kommend, im Hier und Jetzt, mit Blick auf die Zukunft.

Die beiden Leitverse für die kommende Woche machen diesen Weg deutlich: „Lasst eure Lenden umgürtet sein und eure Lichter brennen.“ (Lukas 12,35) und: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ (Psalm 90,12) Beide Verse leiten uns zur Wachsamkeit an, was das Wochenlied dann aufnimmt: „»Wachet auf«, ruft uns die Stimme der Wächter sehr hoch auf der Zinne, »wach auf, du Stadt Jerusalem! «“ (EG 147,1)

Für uns und unser Leben bedeutet das: wir kommen, wir sind da, wir gehen. Da ist die Freude, dass ein Leben neu beginnt. Dann kommt der normale Alltag mit Freude, Sorgen und Nöten. Es schließt sich das irdische Ende an: Krankheit, Sterben und Tod. Doch – und jetzt wird’s christlich – nach dem Tod kommt das Ewige Leben. Und darum:

Gloria sei dir gesungen mit Menschen- und mit Engelzungen, mit Harfen und mit Zimbeln schön. Von zwölf Perlen sind die Tore an deiner Stadt; wir stehn im Chore der Engel hoch um deinen Thron. Kein Aug hat je gespürt, kein Ohr hat mehr gehört solche Freude. Des jauchzen wir und singen dir das Halleluja für und für.“ (EG 147,3)

Wie das bei Gott einmal genau sein wird – ich weiß es auch nicht. Leider! Aber es kann nur gut sein, denn dann sind wir ja eben bei Gott. Wie es ist, wenn Gott nicht da ist, das wissen wir. Dafür sind wir oft selber verantwortlich.

Denken wir nur an die schlimmen Dinge unserer Geschichte: Kreuzzüge, Hexenverfolgung, Judenverfolgung, Weltkriege, Völkermord. Und denken wir auch an die schlimmen Dinge in unserem eigenen Leben: unsere Gleichgültigkeit, unsere Lieblosigkeit, unseren Hass, unsere Gier. Überall, wo diese schlimmen Dinge herrschen, da ist Gott nicht.

Ganz anders ist es, wenn Gott da ist. Darüber gibt der Predigttext Auskunft: „Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,3-5a)

Gut, dass es diese Hoffnung gibt!

Ihr Pastor Dietrich Wulf

Im Mittelpunkt evangelischen Glaubens, evangelischer Frömmigkeit und Spiritualität steht die Bibel, die Heilige Schrift, das Wort Gottes:

- von der Wiege bis zur Bahre: Taufspruch, Konfirmationsspruch, Trautext, Beerdigungstext,

- im Verlauf des Jahres: Tageslosung, Wochenspruch, Monatsspruch, Jahreslosung,

- im Gottesdienst: Wochenpsalm, Lesung, Evangelium, Halleluja-Vers, Predigtext.

Die Bibeltexte zum ersten Bereich werden in den Familien bzw. selber ausgesucht, weil sie eine Art Motto für einen bestimmten Lebensabschnitt sind. Für den zweiten Bereich gibt es entsprechende Lesehilfen zu kaufen (Losungsbücher). Doch gerade beim letzten Bereich, dem Gottesdienst, gibt es da gewisse Schwierigkeiten.

Manch einer schafft es eben einfach nicht zum Gottesdienst, manchmal ist man auch körperlich nicht dazu in der Lage, und jetzt zu Corona-Zeiten will man sich lieber nicht in Gefahr bringen. Und so bekommt man nicht mit, was an diesen Sonntag „dran ist“.

Deshalb will ich an dieser Stelle ab dem Ewigkeitssonntag, dem 22. November, wöchentlich Hilfestellungen zur eigenen Bibellese, zur eigenen Frömmigkeit und Spiritualität geben. Was Sie dazu brauchen, ist eine Bibel, das Evangelische Gesangbuch (EG) und täglich ein paar Minuten Zeit.

Sie finden dann hier Hinweise zu den Bibeltexten, die an diesem Sonntag auch in unserem Gottesdienst vorkommen. Hinzu kommt das Gesangbuch, in dem sie natürlich die passenden Lieder, aber auch Gebete finden können. Und auch für die Wochentage der kommenden Woche werden je eine Bibellesung und Gebete genannt.

Schließlich gebe ich unter der Überschrift „Kurz-An(ge)dacht“ ein paar Gedanken zum Sonntag, zum Kirchenjahr oder zu einigen der genannten Bibelstellen wieder. Also eine Art Minnipredigt.

Ich hoffe, dass sie damit für ihr Glaubensleben zu Hause, für ihre Frömmigkeit und ihre Spiritualität eine kleine Hilfe, eine Anleitung bekommen. Gott segne Sie!

Ihr Pastor Dietrich Wulf


Hinweise zum Gottesdienst an diesem Sonntag (15.11.1010)

Wochenspruch: 2. Korinther 5,10a

Wochenpsalm: Psalm 50,1-6+14-15+23

Halleluja-Vers: Psalm 50,6

Wochenlied: EG 149

Evangelium: Matthäus 25,31-46

vorgeschlagener Predigttext:

Lukas 16,1-8


Advents- und Weihnachtstüten

Keine Weihnachtsmärkte, keine Feiern mit Kollegen und Freunden, kein Adventssingen in der Kirche und so vieles mehr, was uns lieb und teuer geworden ist, können und dürfen wir in diesem Jahr nicht machen.

Unter dem Motto: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter Ihnen“; zeigen wir Ihnen was Sie in der Adventszeit machen können. Wir, das ist das Gottesdienstvorbereitungsteam der ev. Kirchengemeinde Neuenkirchen/Wettringen. Wir haben Geschichten, Lieder, und einiges mehr zusammengetragen und in Tüten gepackt. Diese Tüten helfen Ihnen im häuslichen Kreis, mit der Familie, mit den Kindern, den Großeltern oder dem besten Freund /Freundin eine Andacht zu gestalten. Gemeinsam beten, singen und Geschichten hören. Dabei haben wir darauf geachtet, dass für jeden etwas dabei ist; egal ob Groß, ob Klein.

Die Tüten können ab dem 1. Advent (29.11.2020) jeweils vor oder nach dem Gottesdienst (ab 9:30 Uhr bis längstens 11:00 Uhr) mitgenommen werden. Am 1. und 2. Advent gibt es ausschließlich die Adventstüten, ab dem 3. Advent (13.12.20) sind dann auch die Weihnachtstüten erhältlich.

29.11.20  Gnadenkirchen Neuenkirchen

06.12.20  Friedenskirche Wettringen

13.12.20  Gnadenkirche Neuenkirchen

20.12.20  Friedenskirche Wettringen

Sollten Sie aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht in der Lage  sein, sich eine Tüte an der Kirche abzuholen, können Sie sich gerne bei mir (Tel. 0171/9672028) melden und Ihnen wird eine Tüte gebracht. Falls Sie mich nicht direkt erreichen, hinterlassen Sie mir eine Nachricht, damit ich zurück rufen kann.

Ihre Anke Fischer, Presbyterin

 

20 Jahre Küsterin in Neuenkirchen/Wettringen

Die gute Seele der Kirchengemeinde Neuenkirchen Wettringen, Frau Sina Bichert, feiert an 

diesem Wochenende ihr 20 jähriges Jubiläum. Seit 2 Jahrzehnten sorgt Sie für einen reibungslosen

Ablauf in den Kirchen.

Das Presbyterium und Pfarrer Wulf sagen ganz herzlichen Dank!